Thoughts about turning 30 – Part I: Mit 30 werden die wichtigen Entscheidungen getroffen?* Oder: Lila Lummerland heißt ab November anders!

Diese Woche werde ich 30. Ich gebe zu, bis vor wenigen Wochen habe ich darauf wenig gegeben. Die Gedanken, die ich dazu hatte, waren durchweg positiv und beschäftigten sich vor allem mit der Frage, wie groß die Party ausfallen sollte.

Aber dieses Internet weiß ja so viel über mich, dass es mir (nur augenscheinlich) zufällig andere Beiträge zum Thema „Dreißig werden“ ausgespielt hat. Die ich dann auch noch als wohlkonditionierte algorithmushörige Internetnutzerin brav angeklickt habe. Mit dem Ergebnis, das ich irgendwie doch noch mal darüber nachgedacht habe, wie es ist, 30 zu werden, und ob das was mit mir macht.  

Und ja, es macht was mit mir. 

Aber vielleicht hat das gar nichts mit dieser Zahl und meinem Alter zu tun, sondern einfach mit den Träumen und Plänen, die sich in den letzten Jahren in mir angesammelt haben, und die nun nach Erfüllung schreien. Damit, dass ich die ersten Erfahrungen verbuchen kann auf meinem Work-Life-Balance-Konto und dass ich daraus Schlüsse für mich gezogen habe. Vielleicht höre ich in stillen Momenten eine innere Uhr, vor der ich mich verschließe, seit es in meinem Freundeskreis so viele Schwangerschaftsbäuche gibt?

Anfang des Jahres war ich mit einem Schlag umgeben von vier „Mommy-to-be“s. Das machte was mit mir. Ich war gefangen zwischen „Oh Gott, ist das ansteckend? Ich muss hier weg!“ und „Muss ich – sollte ich – jetzt auch schwanger werden?“ Zwischen „Ist das jetzt dieses Erwachsenwerden?“ Und „Ich glaube, ich werde nicht erwachsener als ich es jetzt bin.“ Nachdem ich nun neun Monate Zeit hatte, mit diesem Gedankenzwist schwanger zu gehen, habe ich mich entschieden:

Ich bin eine ausreichend erwachsene Überlebende einer Epidemie. 

Oder?  

Und woran macht man das fest – diese Sache mit dem Erwachsenwerden? Verheiratet: Ok, check. Haus: Wir arbeiten dran. Progress-Check irgendwie. Festanstellung: Check, aber ist das die Erfüllung? Ist „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ noch die zeitgemäße Definition von Erwachsensein? Und will ich das überhaupt?

Auf Auto und Boot verzichte ich. Auf Kinder (erst mal) auch. Dafür habe ich ganz andere Pläne: Noch mal Neuseeland sehen, aber nicht nur für drei Wochen. Lieber drei Monate. Unbezahlter Urlaub anyone? Oder ich bin bis dahin selbständig, denn so ein bisschen kribbelt es mir schon unter den Fingern, einfach mein eigenes Business aufzubauen.

Dazu gehört für mich auch, aus meinen Blogger-Kinderschuhen heraus zu wachsen. Lila Lummerland bekommt einen neuen Namen und einen neuen Anstrich. Einen Namen, der meinen Namen widerspiegelt, denn ich will mit allem, was ich hier schreibe, auch mit meinem Namen einstehen. Für mich ist das ein Schritt in die Richtung, meine Träume zu erfüllen. Mich für meine Talente bezahlen zu lassen. Autorin werden.

Reasons why 

Um am Ball zu bleiben, das habe ich in einem Forum für Schreibende gelesen, soll man sich zu  Beginn jedes Projekts vor Augen führen, aus welchen Gründen man eigentlich beschließt, Autorin zu werden – warum man entscheidet, ein Buch zu schreiben.

  • Etwas erschaffen. Wer schreibt, der bleibt. Und so.
  • Ich träume von meinem eigenen Roman, seit ich 13 Jahre alt bin. Es wird Zeit, mir diesen Traum zu erfüllen.
  • Ich liebe Schreiben.

So, ich mache das jetzt hier offiziell: 

  • Mein Blog wird relaunched – stay tuned. Im November gibt’s hier mehr dazu.
  • Meine Texte kann man ab jetzt buchen – nicht nur hier auf dem Blog. Gerne schreibe ich für dein Medium. Buchen kannst du direkt per Mail an lilalummerland at gmx.de.
  • Und Autorin werd‘ ich auch. Mehr zum kreativen Schreiben – und evtl. auch ein paar kleine Updates zum aktuellen Buch-Projekt – findest du bald hier.

Welchen Traum erfüllst du dir? 

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*habe ich mal irgendwo gelesen

Credit: Die Bilder sind von Mathias Radke :)

 

2 Gedanken zu “Thoughts about turning 30 – Part I: Mit 30 werden die wichtigen Entscheidungen getroffen?* Oder: Lila Lummerland heißt ab November anders!

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