#NaNoWriMo 2018 – ich bin dabei!

Was bedeutet Schreiben für dich?

Für mich bedeutet es die Welt. Die Welt, die ich selber erschaffen kann. Aber auch, diese Welt abbilden, einordnen, verstehen. Die Welt, die sich mir eröffnete, weil ich durch einen unschönen Zufall entdeckte, dass das Schreiben wohl irgendwie zu meinen Talenten zählt.

Und es macht mir einfach Spaß. 

Nicht umsonst habe ich mir auch einen Job gesucht, in dem ich schreibe. Am liebsten würde ich das noch viel häufiger tun. Also nicht den Job, aber das Schreiben. Weshalb ich wahrscheinlich auch in meiner Freizeit einen Blog schreibe.

Aber das ist nicht alles.

In meinem Beitrag übers Dreißigwerden hatte ich es schon mal angekündigt: Ich schreibe ein Buch. Wie willkommen ist mir da der NaNoWriMo – der National Novel Writing Month, der jedes Jahr im November stattfindet.

„Your story matters!“

Der NaNoWriMo ist das größte Schreib-Event der Welt 

Seit 1999 gilt jeder November als DER Monat für alle Schreiberlinge. Eine weltweite Community unterstützt sich 30 Tage lang dabei, die Geschichte aufs Papier zu bringen, die gerade ansteht. Für viele ist es ein Roman – wie für mich in diesem Jahr auch.

Der National Novel Writing Month entstand, als der Autor und Lehrer Chris Baty 1999 entschied, in 30 Tagen 50.000 Wörter zu schreiben. Mit einer übreschaubaren Gruppe von 21 Freunden startete die Aktion und wuchs in den Folgejahren weit über die nationalen Grenzen hinaus. Heute inspiriert der NaNoWriMo – der übrigens auch als Hashtag in den Sozialen Medien funktioniert: #NaNoWriMo2018 – weltweit Tausende, an ihren Projekten zu schreiben. Zur Anschauung: Im letzten Jahr machten über 400.000 Menschen mit.

“NaNoWriMo is the magical place where ‘I’ve always wanted to be a writer’ becomes ‘I am a writer.’” 

Die Challenge: 50.000 Wörter in 30 Tagen 

Natürlich ist der NaNoWriMo auch eine Herausforderung. 50.000 Wörter in 30 Tagen. Das ist das Ziel. 50.000 Wörter sind bestimmt ein ganzer – wenn auch kurzer – Roman, wenn ich mir überlege, dass die 60 fertigen Seiten meiner Geschichte jetzt schon knapp 15.000 Wörter zählen. Die Idee dahinter: Einfach drauflos schreiben. Den inneren Lektor, den Kritiker, der jedes Wort auf die Goldwaage legt, ignorieren und erst mal die Geschichte aufschreiben. Bearbeitet wird später. Manche Bücher (über 400 sogar, die meisten allerdings aus den USA) sind sogar verlegt worden – „Wasser für die Elefanten“ zum Beispiel oder „The Night Circus“.

„Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.“ (Victor Hugo) 

Mein Projekt heißt „Kaffee in Kopenhagen“. Auf Instagram gibt es ein paar Textschnipsel, falls du neugierig bist.

Und falls du beim NaNoWriMo mitmachen willst, geht es hier zur Anmeldung.NaNo-Horizontal-Logo-Web

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