Endlich frei: Ich habe mein Leben auf den Kopf gestellt

»Über welche drei Ereignisse der letzten Monate freust du dich am meisten? Warum?«

Das war vor zwei Wochen die erste Frage, die mir mein Klarheit-Kalender stellte: Der Halbjahres-Check stand an. Welche Ziele, die du dir am 1.1. gesetzt hattest, hast du erreicht? Welche Erkenntnisse gewonnen? Worin willst du noch ehrlicher zu dir sein – all das sind Dinge, mit denen ich mich dank meines Reflektionstagebuchs und Coachingtools »Klarheit« auseinandersetze.

Über welche drei Ereignisse der letzten Monate freue ich mich also am meisten?

Ich habe einiges geändert, stecke immer noch mitten im Veränderungsprozess. Und muss sagen: Nichts wäre richtiger gewesen, nichts besser. Außer vielleicht, das alles schon viel früher anzugehen. Aber andererseits ist wohl genau jetzt die richtige Zeit für diese Schritte.

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Thoughts about turning 30 – Part II: Was ist dieses New Work, von dem alle reden?

Ich sage das stolz und selbstbewusst: Ich habe viele Talente. Ein einzelner Job, ein einzelnes Hobby können dem gar nicht gerecht werden, sie können gar nicht alle meine Fähigkeiten abrufen und sinnvoll einsetzen. Eintönigkeit ist frustrierend und zum Haareraufen. Und apropos Haareraufen: Mein erstes graues Haar fiel meinem Mann im letzten Urlaub auf. Dicker als die restlichen Haare, weiß und strohig, spross es wagemutig im vorderen Drittel meines Kopfes und ragte jedem, der mich überragt (und das sind nun mal die meisten), frech und aufdringlich direkt ins Gesicht. Und auch ich konnte nicht die Augen davor verschließen, dass ich vielleicht gerade ein Alter erreiche, in dem ich mich fragen sollte, was ich eigentlich erreichen will.

Vielleicht hat diese Frage aber auch gar nichts mit dem Alter zu tun, sondern eher damit, welche Pläne man noch hat.

Ich habe eine Menge Pläne. Und natürlich fehlt mir dir Zeit. Weiterlesen

Konsumgeilheit vs. Inhalte – Gedanken zum Advent

 

Ich komme überhaupt nur auf dieses Thema, weil ich mit Erschrecken am 5.12.2018 in mein Dashboard geschaut habe, um festzustellen, dass auf meinen Blog weniger als halb so viele Leser wie sonst üblich vorbeischauen.

Ok, das kann zum einen daran liegen, dass ich in den letzten Wochen wenig veröffentlicht habe. Aber ich weiß auch, dass viele Leser gar nicht die neuesten Beiträge lesen, sondern über Suchmaschinen immer auch ältere Posts aufrufen. Warum also liest im Dezember niemand? Weiterlesen

Mein Blog-Baby wird erwachsen. Und bekommt einen neuen Namen. Aus Lila Lummerland wird treasure:trasher by Julia Trescher

Sechseinhalb Jahre. So lange blogge ich schon – über meine Interessen und das, was mich bewegt. Sechseinhalb Jahre sind eine lange Zeit, wenn man überlegt, was sich alles seitdem verändert hat. Ich bin von Zuhause aus- und mit meinem Freund zusammengezogen, vom Land in die Stadt. Ich habe ein neues Studium begonnen und abgeschlossen, mehrere Nebenjobs gemacht, den Berufseinstieg gefunden, habe in Zülpich, Köln und Bonn gearbeitet, habe geheiratet. Auf dem Blog haben sich all diese Stationen immer auch wiedergefunden. Über die Jahre haben sich dabei Themen herauskristallisiert, die mich mehr interessieren als andere. In denen ich auch aufgrund meines beruflichen Hintergrunds mehr zu sagen habe.   Weiterlesen

Thoughts about turning 30 – Part I: Mit 30 werden die wichtigen Entscheidungen getroffen?* Oder: Lila Lummerland heißt ab November anders!

Diese Woche werde ich 30. Ich gebe zu, bis vor wenigen Wochen habe ich darauf wenig gegeben. Die Gedanken, die ich dazu hatte, waren durchweg positiv und beschäftigten sich vor allem mit der Frage, wie groß die Party ausfallen sollte.

Aber dieses Internet weiß ja so viel über mich, dass es mir (nur augenscheinlich) zufällig andere Beiträge zum Thema „Dreißig werden“ ausgespielt hat. Die ich dann auch noch als wohlkonditionierte algorithmushörige Internetnutzerin brav angeklickt habe. Mit dem Ergebnis, das ich irgendwie doch noch mal darüber nachgedacht habe, wie es ist, 30 zu werden, und ob das was mit mir macht.   Weiterlesen

Hey Social Media – ich bin mal kurz weg.

Meine echten, „reallife“ Freunde verstehen Social Media nicht. In den letzten Jahren hat mich das oft geärgert. Heute bin ich froh. Social Media ist zum Job geworden. Zu Arbeit. Zu Arbeit, die mir irgendwie nicht mehr gehört, weil ich mich auf Plattformen tummle, deren Algorithmen ich nicht verstehe und nicht beeinflussen kann, denen ich mich vielmehr unterwerfen muss. Heute keine Story gepostet? Morgen weniger Likes. Meine Follower-Entwicklung ist ein Zwei-Schritte-vor-ein-Schritt-zurück-Modell. Ich will nicht jeden Tag überdenken, welcher Inhalt nun gerade zu dieser oder jener Uhrzeit möglichst gut ausgespielt, mit möglichst hoher Reichweite gesegnet und dann auch noch mit möglichst vielen Herzchen, Daumen oder anderen Gefällt-mir-Bekundungen versehen wird.   Weiterlesen

Stadtradeln – mehr als nur Fahrradfahren. Nachhaltige Mobilität zum Earth Day 2018.

Heute ist der 22. April 2018.
Ein sonnig-warmer Tag, der sich in die ersten beinahe sommerlichen Tage dieses Jahres einreiht und dazu einlädt, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, zu picknicken, ein Eis zu essen, Natur zu erleben. In Bonn stehen die Kirschbäume leuchtend-pink in voller Blüte und locken neben vielen neugierigen Touristen auch die Bonner Städter aus ihren Häusern.

Heute ist Earth Day.
Der steht in Deutschland als Tag der Erde dieses Jahr unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität hat Zukunft – Tempo für die lebenswerte Verkehrswende“. Denn: Wir fahren in Deutschland zu viel mit dem Auto. Das ist schlecht für die Umwelt und hindert uns daran, die Klimaziele zu erreichen, die festgelegt wurden, damit wir auch in Zukunft – also nachhaltig – auf diesem einen Planeten, den wir unser Zuhause nennen, leben können.

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