Thoughts about turning 30 – Part I: Mit 30 werden die wichtigen Entscheidungen getroffen?* Oder: Lila Lummerland heißt ab November anders!

Diese Woche werde ich 30. Ich gebe zu, bis vor wenigen Wochen habe ich darauf wenig gegeben. Die Gedanken, die ich dazu hatte, waren durchweg positiv und beschäftigten sich vor allem mit der Frage, wie groß die Party ausfallen sollte.

Aber dieses Internet weiß ja so viel über mich, dass es mir (nur augenscheinlich) zufällig andere Beiträge zum Thema „Dreißig werden“ ausgespielt hat. Die ich dann auch noch als wohlkonditionierte algorithmushörige Internetnutzerin brav angeklickt habe. Mit dem Ergebnis, das ich irgendwie doch noch mal darüber nachgedacht habe, wie es ist, 30 zu werden, und ob das was mit mir macht.   Weiterlesen

[Freitagsrezi] KLARHEIT

Spätestens im September kribbelt es mir immer in den Fingern und allerspätestens im Oktober stürme ich die Schreibwarenabteilungen: Da möchte ich den Kalender für das nächste Jahr kaufen, denn ohne meinen Kalender bin ich nackt. Zumindest fühlt es sich so an. Oder gehirnamputiert. Denn ohne meinen Kalender habe ich weder meine Termine, die ich nur sporadisch in den Handykalender eintrage, im Blick, noch schaffe ich es ohne etwas Handfestes zum Hineinschreiben, auch nur die Hälfte meiner To-Do-Liste im Laufe der Woche zu behalten und abzuhaken.

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