[Freitagsrezi] Diana Gabaldon: Die Highlander Saga

Angefixt von der Fernsehserie „Outlander“ habe ich begonnen, die mittlerweile acht Romane umfassende Highlander Saga von Diana Gabaldon zu lesen – und damit ziemlich pünktlich zum Erscheinen der neuen deutschen Übersetzung, die laut vieler Kritiken und Rezensionen erstmals den kompletten Text in all seinen Ausschmückungen und erzählerischen Ausschweifungen enthält. Ich kann die alten Versionen der Bücher nicht beurteilen, möchte aber jedem, der Freude daran hat, umfangreiche Roman-Reihen zu verfolgen, die Geschichte um Claire und Jamie ans Herz legen.

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[Freitagsrezi] The Rising

Mein erster Postapokalypse-Roman. Ich bin beeindruckt.

Fälschlicherweise sage ich immer Endzeit und werde damit dem Anspruch von Felix A. Münter, der das Buch geschrieben hat, nicht gerecht. Denn The Rising spielt in einer Welt DANACH. Wonach, fragt ihr euch. Das bleibt schwammig. Man will sich nicht festlegen, vielleicht, weil es zu endgültig wäre, zu durchschaubar, zu einfach? Aus Autorensicht kann ich diese Entscheidung absolut nachvollziehen. Das Unbekannte jagt eben doch mehr Schrecken ein als das Böse mit Namen. Die ersten Zeilen von The Rising hätten aber meiner Meinung nach eher in einen Prolog außerhalb der Story gehört und nicht in die Story hinein, die schließlich oft genug Gelegenheit findet, aufzuzeigen, dass die Protagonisten nicht wissen, was geschehen ist, dass die Welt, in der sie leben, so geworden ist, wie sie eben nun mal ist.

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[Freitagsrezi] Schattenmorellen

Ein Verlegenheitskrimi. So nenne ich die günstigen E-Books, die ich zwischendurch mal bei irgendwelchen Aktionen für den Kindle ergatterte. Manchmal, weil der Titel interessant klingt. Manchmal, weil ich mir was von der Inhaltsangabe verspreche.

Was bei „Schattenmorellen“ von Sigrid Hunold-Reime der Fall war, weiß ich nicht mehr. Aber kürzlich kam ich in die Verlegenheit, den Krimi zu lesen, als ich ein anderes Buch ausgelesen hatte und die letzten verbliebenen Bücher auf meinem Kindle ein romantischer und ein spannender Roman waren. Deshalb auch Verlegenheitskrimi.

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[Freitagsrezi] Metamorphose am Rande des Himmels

Manche Bücher haben merkwürdige abstrakte Titel. Titel, die nichts verraten. Titel, die man erst interpretieren muss, und die erst am Ende des Buches wirklich Sinn ergeben. Titel, die manchmal einfach nur spannend klingen, eigentlich aber total nichtssagend sind.

Der Titel des heutigen Buches ist, ohne zu viel verraten zu wollen, irritierend wörtlich gemeint.

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[Freitagsrezi] Arcadia

Ein bisschen Horror gefällig? „Arcadia“ von Felix A. Münter erzählt die Geschichte eines Journalisten, der eine Forschungsexpedition in die Antarktis begleitet. Angelockt vom großen Geld und der Story seines Lebens schmeißt der skeptische Neil seine Bedenken über Bord. Hätte er vielleicht besser nicht getan. Das wird auch ihm im Laufe des Geschehens klar.

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[Freitagsrezi] Crazy Dogs

Brigitte Werner habe ich vor fast zehn Jahren kennengelernt. Sie war Workshopleiterin in der Ferienakademie für Kreatives Schreiben und ich war zum zweiten Mal als Teilnehmerin da. Dieses Jahr war ich, nach fünfjähriger Pause, noch ein letztes Mal in der Ferienakademie und hatte das Glück, wieder bei Brigitte den sechstägigen Workshop besuchen zu können.

Und in einer der Pausen erzählte sie von ihrem neuen Buch – zum ersten Mal ein Jugendbuch, nachdem sie vorher in erster Linie Kinderbücher geschrieben hat. Und sie sagte zu mir: „Es wird dir gefallen“.

Und sie hatte Recht.

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