Hey Social Media – ich bin mal kurz weg.

Meine echten, „reallife“ Freunde verstehen Social Media nicht. In den letzten Jahren hat mich das oft geärgert. Heute bin ich froh. Social Media ist zum Job geworden. Zu Arbeit. Zu Arbeit, die mir irgendwie nicht mehr gehört, weil ich mich auf Plattformen tummle, deren Algorithmen ich nicht verstehe und nicht beeinflussen kann, denen ich mich vielmehr unterwerfen muss. Heute keine Story gepostet? Morgen weniger Likes. Meine Follower-Entwicklung ist ein Zwei-Schritte-vor-ein-Schritt-zurück-Modell. Ich will nicht jeden Tag überdenken, welcher Inhalt nun gerade zu dieser oder jener Uhrzeit möglichst gut ausgespielt, mit möglichst hoher Reichweite gesegnet und dann auch noch mit möglichst vielen Herzchen, Daumen oder anderen Gefällt-mir-Bekundungen versehen wird.   Weiterlesen