Wie ich zum Schreiben kam

Eigentlich ist es eine traurige Geschichte. Wer mir auf Instagram folgt, hat den Beitrag vor wenigen Wochen vielleicht gesehen: Zwanzig Jahre ist es her, dass ich meinen Vater verloren habe. Da war ich elf. Man sagt, Kinder trauern anders. Sie versuchen, relativ schnell wieder Normalität herzustellen. Natürlich war trotzdem alles anders. Trauer ist etwas, das mich seitdem begleitet. Und die immer wieder zum Vorschein kommt. Die mein Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen kann.

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Hey Social Media – ich bin mal kurz weg.

Meine echten, „reallife“ Freunde verstehen Social Media nicht. In den letzten Jahren hat mich das oft geärgert. Heute bin ich froh. Social Media ist zum Job geworden. Zu Arbeit. Zu Arbeit, die mir irgendwie nicht mehr gehört, weil ich mich auf Plattformen tummle, deren Algorithmen ich nicht verstehe und nicht beeinflussen kann, denen ich mich vielmehr unterwerfen muss. Heute keine Story gepostet? Morgen weniger Likes. Meine Follower-Entwicklung ist ein Zwei-Schritte-vor-ein-Schritt-zurück-Modell. Ich will nicht jeden Tag überdenken, welcher Inhalt nun gerade zu dieser oder jener Uhrzeit möglichst gut ausgespielt, mit möglichst hoher Reichweite gesegnet und dann auch noch mit möglichst vielen Herzchen, Daumen oder anderen Gefällt-mir-Bekundungen versehen wird.   Weiterlesen