Endlich frei: Ich habe mein Leben auf den Kopf gestellt

»Über welche drei Ereignisse der letzten Monate freust du dich am meisten? Warum?«

Das war vor zwei Wochen die erste Frage, die mir mein Klarheit-Kalender stellte: Der Halbjahres-Check stand an. Welche Ziele, die du dir am 1.1. gesetzt hattest, hast du erreicht? Welche Erkenntnisse gewonnen? Worin willst du noch ehrlicher zu dir sein – all das sind Dinge, mit denen ich mich dank meines Reflektionstagebuchs und Coachingtools »Klarheit« auseinandersetze.

Über welche drei Ereignisse der letzten Monate freue ich mich also am meisten?

Ich habe einiges geändert, stecke immer noch mitten im Veränderungsprozess. Und muss sagen: Nichts wäre richtiger gewesen, nichts besser. Außer vielleicht, das alles schon viel früher anzugehen. Aber andererseits ist wohl genau jetzt die richtige Zeit für diese Schritte.

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Am besten beginne ich mit einer Geschichte.

Ich habe mich getraut – in den letzten Wochen gleich mehrfach. Einerseits habe ich mich getraut, ein Für-immer-Versprechen abzugeben. Andererseits habe ich mich getraut, meinen Job zu kündigen, obwohl ich da eigentlich alles hatte – eine 35-Stunden-Woche, eine Tätigkeit, die mir Spaß macht, Kreativität, tolle Kollegen, ausreichend Freizeit, genug Geld. Auch meine dreiwöchige Abwesenheit zwecks Flitterwochen im kommenden Jahr stellte kein größeres Problem dar. Geplant hatte ich, mich dann danach umzusehen, das gemachte Nest noch auszunutzen und erst nach dem großen Urlaub die Reißleine zu ziehen. Weil es mir einfacher erschien. Aber irgendwie bin ich nicht unbedingt der Typ Mensch, der immer den bequemsten Weg geht. Sicher, ab und zu wird sich jeder dazu entscheiden, weil es weniger Anstrengung kostet oder weniger Widerstand bedeutet. Aber im Leben kommt nun mal vieles anders als man denkt und so tat sich die Chance auf einen neuen tollen Job auf in einer Zeit, in der ich eigentlich nicht danach hatte gucken wollen. Drei Wochen vor der Hochzeit stellte ich mich dort vor, eine Woche nach der Hochzeit stellte man mich ein. Die Kündigung meines bestehenden Jobs erforderte mehr Mut als die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch zusammen.

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